Die Japanische Kultur

Diese Seite soll euch dazu dienen, euch in die japanische Kultur einzuführen - beziehungsweise in die Welt der Conventions!

Cosplay, CosplayShows und CosplayWettbewerbe

Neben der Atmosspähre auf einer Con einer der wichtigsten Aspekte.

 

CosPlay ist die Abkürzung für das englische Costume Play und bezeichnet den japanischen Trend, sich als seine Lieblingsfigur aus Film, Fernsehen, Animes, Mangas und Bands oder Büchern zu verkleiden. Dabei wird sowohl Wert auf die Wiedergabe des Kostüms als auch die Darstellung des Charakters gelegt, wenn man also in einem Kostüm steckt, ist es keine Seltenheit, auch die dazu gehörenden Wesenszüge wiederzugeben.


Größtenteils wird nur zum Vergnügen "gecost", aber es hat sich eingebürgert, Wettbewerbe zu veranstalten. Da aber die simple Bewertung der Machart und Aufwendigkeit des Kostüms wenig Zuschauer lockt, hat es sich durchgesetzt, dass die Teilnehmer eines Wettbewerbs eine kleine Show aufführen.

Diese Show besteht aus einer kleinen Tanzeinlage, einem (oft selbstverfassten) einstudierten Theaterstück, Gesangsvorträge oder einfach nur posieren - diese zusätzlichen Mühen gehen natürlich auf in die Bewertung ein.

Para Para

Was ist Parapara?

 

Parapara ist ursprünglich ein japanischer Tanz, der sich auch schon in anderen Ländern großer Beliebtheit erfreut. Parapara basiert hauptsächlich auf die Bewegungen des Oberkörpers und besonders der Hände, die Beine bewegen sich eher wenig. Es gibt fertige und förmliche Tanzschritte, die durch die Paraparaclubs so zu sagen "gewandert" sind. Man lernt den Tanz und lehrt ihn weiter. Das ist der Grund, warum einige sagen, dass Parapara ähnlich der Gymnastik ist. Doch anders als bei der Gymnastik, ist der Sinn des Paraparas nicht, anstrengende oder komplizierte Bewegungsabläufe zu tanzen, wichtiger ist es, Figuren zu tanzen, die gut zueinander passen. Zuerst sieht Parapara vielleicht leicht aus, aber es ist nicht so. Es gibt sehr leichte und sehr schwere Paraparatänze und z.B. auch Parapara für Mädchen und Parapara für Jungen.

Parapara verlangt kein richtiges Tanzkönnen, das ist es, was so viele Menschen fasziniert. Die Menschen, die Parapara ausprobiert haben, merken, dass es sehr toll ist. Die einzige Sache, was man im Parapara haben muss, ist Gefühl. Ohne Gefühl ergibt Parapara keinen Sinn, man muss sich einfach trauen. Wenn man sich nur auf die richtige Ausführung konzentriert, sieht der Tanz langweilig und wehmütig aus. Parapara ist genau das Gegenteil! Hab keine Angst vor falschen Bewegungen, sondern lache und setze den Tanz fort.

 
Parapara und Sport

 

Menschen, die Paraparatanz probiert haben, wissen, dass es sehr anstrengend ist und einen ins Schwitzen bringt. Nach ein paar Minuten Tanz ist man außer Puste und nach einigem Tanzen fühlt man auch die Anstrengung in den Armen. Obwohl Parapara nicht als Sport zählt, ist es doch Bewegung. Der Grundschritt des Paraparas - Nebenschritt - ist ein Schritt wie etwas anderes. Ein zweieinhalb Minuten langer Tanz besteht aus etwa 200 Schritten.

Die Grundbewegungen des Paraparas beanspruchen Rücken- und Bauchmuskulatur und natürlich auch die ganzen Arme.

Mit Parapara steigt nicht nur das Selbstbewusstsein, sondern auch Koordination. Komische und fröhliche Musik verlangt vom Tänzer viel ab. Je mehr Menschen, desto lustiger!

 

Parapara und Rauschmittel

 

Obwohl Parapara nur ein Tanz ist, um Spaß zu haben, gibt es einige Empfehlungen. Man darf beim Parapara keine Rauschmittel benutzen. Parapara zeigt für die jungen Leute, dass man Spaß auch ohne Rauschmittel haben kann.Weil Parapara Koordination verlangt, ist es nicht gut, wenn man etwas getrunken hat.

 

Go

Go ist ein altes Brettspiel für zwei Personen, das aus China stammt und später in Japan und Korea geprägt wurde. Heute gibt Go überall in der Welt, wobei im Westen meistens die japanische Variante, die sich nur in den Regeln und auch da wenig von der chinesischen Variante unterscheidet, gespielt.

Doch ob mit chinesischen oder japanischen Regeln: seine Komplexität machen es zu einem anspruchsvollem Spiel für Konzentration und Gefühl.

 

„Kämpfen ist nicht der Schlüssel zum Go, es dient allein als letzter Ausweg.“  Zhong-Pu Liu (1078 n. Chr., Song-Zeit)